❥ Rückblick: Als mir mein Körper die Richtung wies

Ich möchte euch etwas ganz Persönliches aus meinem Leben mitteilen, vor allem den Leserinnen meines Blogs.

Vor etwa 3 Jahren, als ich noch in meiner letzten Beziehung war, ertastete ich plötzlich in der linken Brust einen Knoten. Ich war außer mir vor Sorge, hatte panische Angst und rief sofort meine Frauenärztin an. Bis zu meinem Arzttermin konnte ich vor lauter Angst kaum schlafen. Diese Ungewissheit, was genau dieser Knoten zu bedeuten hatte, machte mich einfach nervös. Nach insgesamt 3 Arztbesuchen, einer bei meiner Frauenärztin, der andere bei einem Spezialisten, der mithilfe eines Ultraschalls die Brust kontrollierte und letzten Endes noch die Mammographie, die mir am schlimmsten in Erinnerung geblieben ist, war klar: Es befinden sich 2 Knoten in meiner Brust, die gutartig schienen. Ich war also ein wenig erleichtert, als ich erfuhr, dass eine Operation nicht notwendig und mein Leben nicht in Gefahr ist.

Die Beziehung

Nicht umsonst habe ich meine letzte Beziehung, die von 2012 bis 2014 hielt, erwähnt. Genau in dieser Zeit wuchs der Knoten rasch vor sich hin und wurde immer größer. Rückblickend ist man immer schlauer, sagt man. Diese Beziehung tat mir in gewisser Weise einfach nicht gut. Am Ende der Beziehung wurde mir klar, dass ich mich nicht entfalten konnte und die Vorstellung des Lebens meines Ex-Freundes auch nicht zu meinem eigenen Leben, meinen Visionen und Träumen passen würde. Lange Zeit habe ich aber mein Leben in den Hintergrund gestellt, um ihm zu gefallen. Ich war einfach unglücklich und das zeigte mir anscheinend auch mein Körper. Knapp 10 Monate nachdem ich den Befund bekam und der eine Knoten immer größer wurde, beendeten wir die Beziehung. 4 Monate danach entschloss ich mich für eine Operation, da ich kaum noch schmerzlos schlafen konnte.

Die Operation

Klar, ich war richtig nervös als ich ins Krankenhaus kam. Es war immerhin meine erste richtige Operation mit Vollnarkose. Ich wusste nicht, wie ich die Narkose vertragen würde und auch nicht, was genau auf mich zukommt. Noch dazu war es nicht mein Bein oder meine Hand, sondern es war ein bedeutendes Merkmal einer Frau, das in erster Linie als Symbol der Weiblichkeit gilt. Es kam der Tag der Operation und ich wusste „da muss ich durch!“, um auch ein wenig mit der Beziehung abzuschließen, immerhin waren die Knoten ein Teil davon. Die Operation selbst verlief gut, aber länger als gedacht. Mir wurde gesagt, dass sich insgesamt 5 Knoten verteilt auf beiden Brüsten befanden. Keiner davon war bösartig-ich konnte aufatmen! Ich hatte alles gut überstanden.

Was ich euch mit diesem Blogeintrag sagen möchte, ist, dass ihr auf euren Körper hören und achten sollt! Unser Körper weist uns die Richtung, wenn wir uns zu sehr strapazieren, uns selbst vernachlässigen und vergessen. In erster Linie zählt immer man selbst, das eigene Leben, die eigenen Träume und Visionen! Verstellt euch nicht zwangsläufig, um jemandem zu gefallen, es bringt nichts, weder euch noch dem Gegenüber!

Alles Liebe,

Anke Daniela

4 thoughts on “❥ Rückblick: Als mir mein Körper die Richtung wies

  1. ich habe auch, so ein vergleichbares Problem.
    Je fester die Beziehung, desto fester wird der Knoten sein.
    Meistens merken wir nicht, dass wir fremde Träume, Sorgen folgen und zerstören uns selbst.
    Man braucht Distanz, um das zu erkennen!
    Ich frohe mich, für dich, dass du es rechtzeitig erkannt hast!
    Wir sterben nur, um den anderen zu gefallen.
    Oder wir sterben um die Distanz zu gewinnen.
    Vielleicht, hören wir unser Körper immer und die Krankheit und der Tod, hilft uns ne Beziehung aufzulösen?

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    1. Danke für deine Worte!
      Ich hatte Glück, andere Menschen erkennen leider zu spät, dass sie sich wegen bzw. für etwas oder jemanden kaputt machen.
      Wichtig ist es, bewusst in sich hinein zu spüren und fühlen, um so etwas zu verhindern!

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      1. Ich habe mit deiner Antwort nicht gerechnet!
        Danke Anke, dass du mit mir sprichst!
        Eine enge Beziehung, kann uns nicht nur seelisch auch körperlich tödlich verletzen.
        Ich erlebe sowas ähnliches wie „das russische Schlafexperiment“ immer wieder!
        Kennst du das?
        Es ist krass in den eigenen vier Wänden, mit einen oder mehreren Menschen eingesperrt zu sein!
        Man hat immer das Gefühl, dass jemand gleich kommt, um deine Ruhe zu zerstören.

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  2. Na klar, ich spreche gerne mit Menschen über Themen, die uns alle beschäftigen und wichtig sind!
    Da gebe ich dir Recht, das ist möglich! Ich habe das in dieser Art nicht erlebt, werde ich auch nicht (davon bin ich überzeugt), da ich mich davor selbst retten kann, nachdem was ich aus meiner Erfahrung gelernt habe.
    Ich habe mich gerade über das russische Schlafexperiment schlau gemacht. Erlebst du so etwas Ähnliches in deinem Privatleben? Dann stelle ich mir die Frage, ob du etwas dagegen unternimmst, um es nicht so weit kommen zu lassen, wenn es dir ja sowieso bewusst ist, dass es dich zerstört?

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