❥ Schluss mit Instagram

Meine Reise nach Kreta hat mir etwas Wesentliches gezeigt: Abhängigkeit von sozialen Netzwerken. Wie schon im Mai 2017 während des Retreats habe ich gemerkt, wie gut mir der Abstand zu den sozialen Netzwerken tut, wie toll es sich anfühlt. Hier auf Kreta habe ich wirklich viel Zeit gehabt, um mich selbst zu beobachten, zu reflektieren und auch dementsprechend zu handeln. Mit ein wenig, nennen wir es mal so, „Angst“ etwas ach so Besonderes auf Instagram zu verpassen, habe ich mich dazu entschieden, meinen Instagram-Account zu deaktivieren und mich wirklich mehr auf die Augenblicke zu konzentrieren, in denen ich JETZT gerade lebe.

bewusst leben.zeit für sich nehmen.moment genießen

Als ich Snapchat ausprobierte, ging mir diese App bald einmal auf die Nerven. Ständig dieser Drang, jeden Blödsinn und jede Bewegung von sich zu dokumentieren. Seit über einem halben Jahr existiert Snapchat nicht mehr auf meinem Smartphone  und mir fehlt es nicht einmal.

Als es mir bewusst wurde, wie viel Zeit ich auf Instagram verbracht habe, war es für mich „normal“ minimum 15 Mal am Tag diese App auf meinem Smartphone zu öffnen und Stories und Beiträge durchzuschauen. Wie viel Zeit hier im Endeffekt verloren geht, muss einem erst einmal bewusst werden! Und was bringt es mir am Ende? Mir ist klar, dass es Menschen gibt, wie zum Beispiel BloggerInnen oder auch Unternehmen, die durch, mit und von social Media leben (ich bin immerhin nicht am Mond aufgewachsen, sondern auf der Erde, lebe im 21. Jahrhundert und studiere auch etwas in diese Richtung), aber wenn man bewusst reflektiert, ist es für eine Privatperson doch nicht mehr, als der Welt zu zeigen, wie toll und schön man ist, welches Teil neu im Kleiderschrank hängen darf, wie viel Geld man hierfür und dafür ausgegeben hat. Es geht um Prestige und Anerkennung! Ich gebe zu, auch mir ging es oft darum, das beste Foto zu schießen, um möglichst viele Likes zu bekommen. Aber bin ich deshalb ein besserer Mensch? NEIN, bin ich nicht! Mir reicht mein Blog, auf dem ich nicht nur Fotos, sondern Texte veröffentliche, und mein Facebook-Account, den ich auch gerne als Informationsquelle nutze.

Für mich, auch wenn ich erst 24 werde, ist es tatsächlich nicht einfach, ohne diesen social Media Seiten zu sein, da diese schlicht und einfach die Wegbegleiter unserer Generation, nämlich der Generation 2.0, sind. Instagram war für mich ein großer Zeitvertreib, wenn mir langweilig war, die Tätigkeiten anderer Menschen zu verfolgen. Mir sind meine Momente einfach zu kostbar geworden, um Zeit für Instagram zu verschwenden oder schöne Momente mit Unbekannten zu teilen. Ich verurteile aber niemanden, der sich weiterhin rund um die Uhr auf dieser Plattform aufhält, sei es ihm gegönnt, dass er damit sehr gut umgehen kann. Mir wurde klar, dass ich es für mein Leben nicht weiterhin möchte.

Eines ist sicher: Ich ziehe diese Entscheidung durch und bin gespannt, wie ich damit umgehen kann und wie es mich verändern wird. Bestimmt nur positiv 😉

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s